Gotteserfahrungen und Religionspädagogik: Heft 3 der Schulinformationen wird versandt
Paderborn, 15.12.2011 Bereits fertig gedruckt liegt das Heft 3 der Schulinformationen in der Druckerei, nun steht der Versand der rund 9.000 Exemplare an. Rechtzeitig vor Weihnachten wird das Heft auf den Schreibtischen der Leserinnen und Leser eintreffen. Beiträge zum Thema Gotteserfahrung bilden den Schwerpunkt des Heftes.
Die Beiträge von Alexander Schmidt („Die Welt hielt den Atem an und schwieg“) über eine Studienfahrt mit Schülern der 10. Klasse nach Krakau und Auschwitz, von Willibald Bösen („Erzählen will ich von seiner Nähe“) über seine persönlichen Erlebnisse und Erfahrungen mit Gott sowie von Lioba Kolbe („Und es berührte sie“) über die praktische Arbeit mit Egli-Figuren am Beispiel des Psalms 23 lassen auf den ersten Blick keine Gemeinsamkeit, keine verbindenden Elemente erkennen.
Hier stellen wir Ihnen das Heft 3/2011 der Schulinformation als Download zur Verfügung.
Spätestens nach der Lektüre aber wird dem Leser deutlich: Die drei so unterschiedlichen Beiträge thematisieren auf ihre eigene Art verschiedene Aspekte von „Gotteserfahrungen“. Der Beter der Psalmen im Alten Testament gibt seinem Gottvertrauen, seiner Zuversicht Ausdruck. Was auch immer geschieht, der Herr ist mein Hirte. Diese Erfahrung kann durch die Arbeit mit Egli-Figuren unmittelbarer vermittelt werden. Auch den begleitenden Lehrerinnen und Lehrern wird angesichts der Schrecken der Ghettos und Lager in Krakau, Auschwitz und Birkenau von den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern - ausgesprochen oder unausgesprochen – die Frage gestellt worden sein: „Wo war Gott in all diesem von Menschen verursachten Leid, Elend und Tod? Den Versuch einer Antwort gibt Willibald Bösen in seinem sehr persönlich gehaltenen Buch „Erzählen will ich von Seiner Nähe.“ In 50 überwiegend persönlichen Episoden und Geschichten versucht er, die Spuren Gottes in seinem und dem Leben anderer zu finden. Er stellt diese Erfahrungen der heutigen Zeit in Kontext zu den Erfahrungen der Bibel, die ihrerseits als Erinnerungsbuch an Gottes Wirken in der Geschichte der Welt und im Leben des Einzelnen eine „Aktualisierung“ erfährt. Er ermutigt den Leser, selbst Gott in seinem persönlichen Leben nachzuspüren. Prägend für seine Gotteserfahrung ist das Bild von Gott, der das Leid mitträgt und selbst erleidet. Er ist auf der Seite der Opfer.
Was das Heft sonst noch bietet: Lesen Sie selbst!






