Institut für Religionspädagogik und Medienarbeit

Dimensionen des Kreuzes

Paderborn, 15.12.2016 Ungewöhnlich für eine Ausgabe der Schulinformationen, die unmittelbar vor Weihnachten erscheint: Das Kreuz steht im Mittelpunkt. „Krippe und Kreuz sind aus demselben Holz geschnitzt“, so lautet ein weithin bekannter Satz, der auf die Verbindung von Weihnachten und Ostern hinweist. Beide Festkreise kann man nicht voneinander trennen: vom Leben zum Tod – vom Tod zum Leben.

Hier gibt´s die PDFAusgabe als pdf-Datei zum Download.

Daher prägen zwei Beiträge den thematischen Schwerpunkt des Heftes: Der Beitrag des Bielefelder Emeritus Willibald Bösen widmet sich auf der Grundlage neutestamentlicher Schriftstellen sehr dezidiert der Frage, warum die frühe Kirche das Kreuz in den Mittelpunkt der Verkündigung stellt. Die Erscheinung des Auferstandenen sei die Schlüsselerfahrung für die Jünger in Jerusalem und an anderen Orten gewesen. Im österlichen Licht lenkt Gott selber sie auf das Kreuz hin, weil im Gekreuzigten deutlicher als im predigenden und Wunder wirkenden Jesus die Größe der göttlichen Liebe zu den Menschen aufstrahlt. Alexander Schmidt führt uns in seine didaktischen Überlegungen ein, wie das Bild „Die weiße Kreuzigung“ von Marc Chagall im Religionsunterricht verwendet werden kann.

Unerwarteterweise hat das Thema Kreuz, Tod und Auferstehung aber alle Beteiligten persönlich angefragt. Denn am Nachmittag des Allerheiligenfestes starb überraschend der langjährige Direktor des IRUM, Gerhard Krombusch, kurz vor seinem 63. Geburtstag. Sein plötzlicher Tod hinterlässt eine Lücke, die nur schwer wieder auszufüllen sein wird - fachlich und menschlich.

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