Institut für Religionspädagogik und Medienarbeit

„Da ist man so hineingewachsen.“

Sascha Büssemeier begann seine berufliche Laufbahn 1992 zunächst im Institut für Religionsunterricht und Katechese und setzte sie dann 2007 im IRUM fort.Paderborn, 22.1.2018 Als der junge Sascha Büssemeier 1990 nach dem Abschluss der Höheren Handelsschule auf den Beruf des Bibliotheksassistenten aufmerksam wurde, ahnte er noch nicht, dass ihn eines Tages der Weg in den kirchlichen Dienst führen sollte. Doch der Reihe nach: Denn die Bewerbungsmodalitäten für den Vorbereitungsdienst des Bibliotheksassistenten an wissenschaftlichen Bibliotheken führten ihn zunächst an die Fachhochschule Lippe in Lemgo, an deren Bibliothek er als Beamter auf Widerruf seinen 2jährigen Vorbereitungsdienst absolvierte. „Wenn hier mal experimentell gekocht wurde, roch das ganze Haus nach Bratkartoffeln“, erinnert sich Sascha Büssemeier (45) noch ganz gut mit einem Schmunzeln im Gesicht. Denn im Kontext des fachlichen Schwerpunktes der FH – Bauingenieurwesen und Lebensmitteltechnologie – gab es dort das renommierte Institut für Kartoffelforschung.

Der Weg in das damalige Institut für Religionsunterricht und Katechese im Konrad-Martin-Haus in Paderborn führte 1992 dann klassisch über eine Stellenanzeige: „Das passte zeitlich gut. Meine Ausbildungszeit endete im Sommer und das Institut suchte einen neuen Mitarbeiter für den Bibliotheksbereich.“ Nach einem personellen Wechsel in der Leitung stand mit der Einführung eines Bibliothekssystems der Wechsel in das Informationszeitalter vor der Tür. Und hier konnte Sascha Büssemeier seine Erfahrungen zielführend einbringen, war er doch in diesen Wechsel an der FH-Bibliothek in Lemgo kurz vorher selbst eingebunden gewesen. „Dieser Wechsel an das Institut war für mich schon ein Einschnitt“, blickt Büssemeier nachdenklich zurück, „denn hier gab es nicht nur Print-Medien, sondern mit Diaserien, Folien und Videos zahlreiche Audiovisuelle Medien mit dem Schwerpunkt Theologie und Religionspädagogik. Vertraut war mir die studentische Benutzerschaft, die behutsam an Grundregeln des wissenschaftlichen Arbeitens herangeführt werden musste.“ Doch sollte er sich schnell in die neuen Themenbereiche einarbeiten, da alle Neuerwerbungen und weite Teile des vorhandenen Bestands mit der Katalogisierung durch seine Hände gingen.

Mehr als eine räumliche Veränderung brachte dann 2007 die Fusion von Institut und Medienzentrum zum IRUM. „Diesen Fusionsprozess habe ich schon mit Respekt, gleichzeitig aber auch mit Neugierde betrachtet. Die Aufgaben haben sich schließlich verändert, aber nicht zum Schlechteren hin.“ Denn jetzt konnte Sascha Büssemeier mit einem hohen Anteil seiner Arbeitszeit seine Kenntnisse der theologischen und religionspädagogischen Bestandsstruktur in der Beratung der Benutzer voll einsetzen. Gleichzeitig lernte er den Sachgruppen- und Romanbereich sowie die Kinder- und Jugendliteratur kennen. Ferner hat er die „Fernleihe“ übernommen und ergänzt im Bedarfsfall den religionspädagogischen Bestand. Darüber hinaus engagiert sich Sascha Büssemeier seit mehr als 8 Jahren als stellvertretender Vorsitzender in der Mitarbeitervertretung des Erzbischöflichen Generalvikariates. Und eines freut ihn ganz besonderes: „Ich habe viele Gesichter im IRUM wiedergesehen, die schon im alten Institut zu den regelmäßigen Benutzern zählten.“

Christoph Quasten

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