Institut für Religionspädagogik und Medienarbeit

„Was hindert mich daran, aufzubrechen?“

Paderborn, 17.1.2014 (pdp). Haben wir den Mut, unsere eigene „Lebensmelodie" zu spielen? Diese Frage stellt das Filmprojekt „Frei für diese Welt: Reset", das im Auftrag der Orden im Erzbistum Paderborn entstanden ist. Der Film soll laut den Initiatoren zum Nachdenken über die eigene Berufung anregen – ohne jedoch ein „Werbefilm" für das Ordensleben sein zu wollen. Der Filmemacher Karsten Schwenzfeier aus Paderborn hat das Projekt als Autor und Regisseur produziert. Das Institut für Religionspädagogik und Medienarbeit im Erzbistum Paderborn (IRUM) hat dazu eine Arbeitshilfe für ein vertiefendes Filmgespräch erarbeitet. In einer Informationsveranstaltung wurde das Gesamtwerk den Verantwortlichen der Orden im Erzbistum Paderborn sowie Mitarbeitern aus verschiedenen Bildungsstätten des Erzbistums vorgestellt.

PDFDie Arbeitshilfe steht auch hier zum Download bereit. Die beiden Filme können außerdem als DVD „Frei für diese Welt" im IRUM an den beiden Standorten Paderborn und Dortmund ausgeliehen werden.

Auf der Projekthomepage http://www.frei-fuer-diese-welt.de stehen die beiden Filme, ein Trailer sowie eine PDF-Datei der Arbeitshilfe zur Verfügung. Zusätzlich findet sich eine Liste der 44 Orden und Geistlichen Gemeinschaften im Erzbistum Paderborn.

Immer wieder stehen Menschen vor der Frage nach Lebensentscheidungen – sowohl wenn es um die Wahl der richtigen Ausbildung geht als auch bei Entscheidungen für eine Arbeitsstelle, eine Partnerin oder einen Partner oder eine besondere Lebensform als Geistlicher oder als Mitglied eines Ordens. Das Filmprojekt „Frei für diese Welt: reset" thematisiert diese „Entscheidungs- und Umbruch-Momente", und zwar mit zwei Bestandteilen: durch den Spielfilm „Reset" und den Interviewfilm „Frei für diese Welt". Als Interpretations- und Gesprächsanregung dient zusätzlich die vom IRUM erarbeitete Arbeitshilfe „Frei für diese Welt: Reset. Impulse für ein Filmgespräch – nicht nur – im Religionsunterricht", die in einer Auflage von 1.000 Exemplaren erschienen ist.

Der von Karsten Schwenzfeier produzierte Spielfilm „Reset" beschreibt in einer Spielzeit von rund 30 Minuten den Weg des jungen Protagonisten Franz Lackensieg, der in der IT-Branche arbeitet und erkennt, wie sein Arbeitsalltag ihn zunehmend von sich selbst entfremdet. Er erlebt, wie Entschleunigung in der Hochleistungsgesellschaft zu einem sinnstiftenden Neustart führen kann – wie beim „Reset", dem Neustart eines Betriebssystems. Der Interviewfilm „Frei für diese Welt", ebenfalls von Karsten Schwenzfeier realisiert, lässt in knapp 20 Minuten drei Ordensleute zu Wort kommen. Sie erzählen von ihrem Leben in und außerhalb des Klosters. Rückgriffe auf Spielszenen aus dem Spielfilm „Reset" vertiefen die Themen und stellen einen Sinnzusammenhang her. Zu gesellschaftlichen und persönlichen Herausforderungen werden Antworten vorgeschlagen, die ein Leben in einer geistlichen Gemeinschaft bietet.

(pdp-n-17.01.2014)

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